FSG-Titting

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Heimkampf 29.10.2017

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Tittinger Schützen im Heimkampf mit Höhen und Tiefen.

Marlene Pribitzer glänzte mit 398 Ringen.

Beim ersten Heimkampf in dieser Bundesligasaison standen dem jungen Tittinger Luftgewehrteam die Mannschaften aus Kempten und Unterstall die am ersten Wettkampftag auch eine weise Weste hatten an den Tittinger Ständen und forderten den Bundesligaaufsteiger aus Titting doch vieles ab. Betreuer Richard Eder konnte auf volle Mannschaftsstärke zurückgreifen und stellte sich den Kemptner mit einer zuverlässigen  Mannschaft. Doch die vielen Zuschauer im vollen Tittinger Schützenhaus, was natürlich eine besondere Kulisse zauberte, führte den Tittinger Akteuren viel Nervosität zu, was man auch am Beginn des Wettkampfes merkte. Die Sammenheimerin Tina Brückmann auf Tittinger Seite stand auf der hinteren Position und ging mit souveränen 99 Ringen und den Wettkampf und setze 96 Ringe drauf. Ihre Gegnerin war gleichauf. Brückmann verlor ihren Rhythmus und mit 96 und 95 Serien zum Schluss wies sie 386 Ringe auf, was ihre Gegnerin mit 389 Ringen überboten konnte. Rupert Bauernfeind auf der Position vier ging mit 94 Ringen sehr verhalten in den Wettkampf konnte jedoch sich enorm steigern und war mit 388 Ringen Sieger gegenüber 379 Ringen der Kemptner Schützin. Ferdinand Rudingsdorfer startete mit zweimal 95 Ringen in den Wettkampf steigerte sich auf 98 Ringe und war in der Lage den Punkt auf die Tittinger Seite zu ziehen. Jedoch konnte er in der Abschlussserie nur noch 94 Ringe erzielen und musste mit einem Gesamtergebnis von 382 den Sieg seines Gegners mit 384 Ringen überlassen. Auch Rebecca Schnait kam nur stotternd mit 190 Ringen in den Wettkampf, drehte auf und musste sich mit 388 Ringen ihrer Gegnerin beugen die 391 Ringe erzielte. Auf Position eins ging der Österreichische Neuzugang Marlene Pribitzer zum ersten Mal im Tittinger Schützenhaus an den Start. Nach einem sehr guten Start von 99 Ringen patzte Sie etwas in den Mittelserien und rettete sich mit 99 Ringen und 398 in das Stechen. Beide Akteure schossen jeweils dreimal die Zehn, und der vierte Schuss mit einer 9.1 zu einer 10.2 bescherter der Kemptnerin Katharina Hafner den Sieg. So mussten sich die Tittinger mit mäßigen 1935 Ringen den Kemptner glatt mit vier zu eins geschlagen geben. „Mit diesem Leistungen hat man sich selber geschlagen, obwohl der Sieg so nah war, war das Resüme von Richard Eder“. Auch die Akteure die sich unter Wert geschlagen haben, wollte Nachmittags ihr Können beweisen, was gegen die ausgeglichene und ringstarke Mannschaft aus Unterstall bei Neuburg ein schweren Unterfangen werden würde. Der Tittinger Manager stellte um und setze auf Position fünf auf Rebecca Urban, die Raitenbucherin in Tittinger Diensten. Mit einer verhaltenen 95 Beginnerserie war sie immer im Hintertreffen. Sie konnte sich auf 387 Ringe Steigern, doch ihre Gegnerin war mit 391 Ringen nicht zu bezwingen.

 

Auf der vierer Position setze Rupert Bauernfeind einen überlegenen, disziplinierten und astreinen Wettkampf auf die Scheiben, wo er mit 396 Ringen eine meisterliche Leistung vollbrachte und sicherer Sieger gegenüber der 386 Ringe seiner Gegnerin war. Das Publikum dankte ihm mit großen Applaus. Rudingsdorfer Ferdinand tat sich auch im zweiten Wettkampf sehr schwer und musste schon früh erkennen das er in dieser Partie gegen den mehrmaligen Deutschen Meister Dominik Bergmann der konstant 396 Ringe erzielte keine Chance hatte mit seinen 384 Ringen. Somit waren alle Augen auf die beiden vorderen Positionen gerichtet. Hier schien es das Andrea Nieberle aus Unterstall klar die Partie im Griff hatte, doch sie brach in den letzten beiden Serien mit 190 Ringen total ein, so das Sie mit 384 Ringen den Wettkampf beendete. Die Tittingerin Rebecca Schnaidt aus Siebenkreuzhof ging zögerlich im Tempo und auch mit 95 Ringen in den Wettkampf, doch dann ersah sie Ihre Möglichkeiten den Spies um zudrehen , was ihr mit den Folgeserien von 98/98/99 auch gelang und sie mit 390 Ringe klare Siegerin wurde. Somit musste die Partie in der Spitzenpartie entschieden werden. Der mehrfache schwäbische Meister Marc Zellinger begann seinen Wettkampf mit sehr Starken 99 Ringe und setze 97 Ringe darauf. Er setze noch 98 und 97 Ringen hinterher und beendete mit 391 Ringen seinen Wettkampf. Aber Marlene Pribitzer setzte ihr Klasse um. Sie begann mit 100 Ringen und lies 99 Ringe folgen. Auch die dritte Serie war das Maximum von 100 Ringen und in der Endserie blitzte nur einmal der gelbe Punkt auf, so dass ihre 99 Ringe zu einem Spitzenergebnis von 398 Ringen beitrugen. Der knappe drei zu zwei Sieg für das Tittinger Team mit starken 1955 Ringen,gegen einen Aufstiegskandidaten, ist eine weitere Festigung in der Tabellenmitte der zweiten Bundesliga Gruppe Süd. „Das Derby gegen den Nachbarverein dieser Liga zu gewinnen tut schon gut, vor allem da Sich die Unterstaller mit dem Vormittagsergebnis gehörig Respekt verschafft haben“ freute sich Richard Eder und konnte sich ein schmunzeln nicht verkneifen. Bereits am 12.11.2017 findet der zweite Heimkampf der Tittinger statt wo die Oberfranken aus Sassanfahrt und die Oberpfälzer aus Luckenpaint begrüßen dürfen und hier versuchen mit berechenbaren Leistungen wieder Punkte zu erringen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 01. November 2017 um 10:08 Uhr