FSG-Titting

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Bundesligasaison 2020/2021

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Tittinger Bundesligamannschaft mit Auftakttraining begonnen.

 

Unter welchen Voraussetzungen die neue Saison startet, ist noch unklar.

Die Leitlinie des Deutschen Schützenbundes ist klar, es soll verbindlich die kommende Bundesligasaison beginnen, unter welchen Voraussetzungen, das ist noch unklar.

Somit plant die FSG Titting mit folgenden Wettkampfterminen. Am 11.10.2020 in Kempten, 25.10.2020 in Sassanfahrt, 08.11.2020 in Titting, 22.11.2020 in München, am 06.12.2020

In Titting und der Abschluss am 10.01.2021 in München. Die Mannschaft um ihre Gastschützen Vognarova Gabiela (CZ) Demjen-Peskova Daniela (SVK) und Pribitzer Marlene (AUT) bleibt

Zusammen, jedoch mussten Trainer Grinzinger Markus  und Bundesligaverantwortlicher Eder Richard etwas um planen, da Englert Andrea aus beruflichen Gründen, und Rudingsdorfer Ferdinand wegen

beruflicher Weiterbildung nur sehr eingeschränkt dem Team zur Verfügung stehen. Somit stehen mit fester Zusage im Team Schnaidt Rebecca, Brückmann Tina, Bauernfeind Rupert, Brückmann Tina, Urban Rebecca und  Seybold Laura. Deshalb haben sich die beiden Verantwortlichen entschlossen, eine junge Schützin auch in diesem Jahr in das Team zu integrieren.

Sissi Habenicht vom Schützenverein Almarausch Chieming (Chiemsee) konnte gewonnen werden. Die bei Saisonstart 17 Jahre alte Schützin, die eine Ausbildung alsFloristin macht, ist im Oberbayernkader integriert und hat eine Rundenwettkampfleistung Von 392 Ringe.  Aufgrund der Corona-Einschränkungen konnte nur mit halber Mannschaft der Trainingsauftakt in Titting angegangen werden. Hier wurde das Material überprüft, theoretische Ablaufe erörtert und natürlich wettkampfnahes Training durchgeführt.

Es zeigte sich sehr bald, das mit großer Freude an die Aufgaben herangegangen wurde, und auch die Ergebnisse im berechenbaren Bereich waren. Alle Akteure freuten sich wieder

in einer Gruppe zu trainieren.  In der Teambesprechung wurden auch die aktuellen Gegebenheiten für die neue Saison des Deutsches Schützenbundes dargelegt und erörtert. Es wird vom DSB noch

ein Hygienekonzept erarbeitet, das die Grundlage für den Ligabetrieb ist. Zur Zeit sieht dieses vor, dass keine Zuschauer zugelassen sind.

 

Die Abstandsregelungen – bis auf dem Schießstand – verbindlich eingehalten werden müssen, was vor allen Dingen für die Umkleide und der Teamkommunikation gilt. Maskenpflicht bis zum Schießstand. Desinfektion wird sehr in den Vordergrund gerückt. Die Standbelegungszeit wird eingeschränkt, was jedoch für den regulären Wettkampfablauf reicht.  Verbindliche Lüftungszeiten zwischen den Durchgängen sind zwingend nötig und vorgegeben. Somit kommen für den DSB verschiedene Möglichkeiten in Betracht.  Möglichkeit 1: Wenn weitere Lockerungen bis zum Start bekannt werden, dass ein normaler Ligabetrieb mit wenig Einschränkungen möglich ist. Möglichkeit 2:  Es werden Aufgrund der zur Zeit vorgeschriebenen Lüftungszeiten pro Tag nur 2 Wettkämpfe durchgeführt, was bedeutet das immer Samstag und Sonntag je ein Wettkampf geschossen wird. Somit hat man 6 Wettkampfwochenende(mit Übernachtung)! Möglichkeit 3: Das jeden Sonntag jede Mannschaft nur einen Wettkampf schießt und somit anstatt 6 man  11 Wettkampfsonntage hat. Möglichkeit 4: Mann beginnt die Saison nach den vorgegebenen Regeln und sollte das nicht funktionieren, wir die Saison nach einem oder zwei Wettkampftagen abgebrochen und kein Ergebnis gewertet! Möglichkeit 5: Die Saison wird kurzfristig vor Beginn abgesagt!  Der DSB empfiehlt vor allem Aufgrund der Abstandseinschränkung in Landesleistungszentrums zu Schießen, bzw. in großen Schützenhäusern mit vielen Räumlichen Möglichkeiten. Somit ist für das Tittinger Team als auch für die FSG Tititng, aufgrund dieser geforderten Vorgaben, es fast unmöglich solch eine Saison zu stemmen.

Kann man an elf Wettkampftagen die Mannschaft immer optimal besetzen! Setzten sich die Akteure und Betreuer den Risiken der menschlichen Nähe und der Krankheitsübertragung aus! Dürfen ausländische „Olympiastarter“ überhaupt aufgrund Verbandsbestimmung ausreisen! Kilometer- und eventuelle Übernachtungskosten sind sicherlich nicht mehr im kalkulierten Jahresetat. Wenn man zuhause keine zwei Heimkämpfe mit Zuschauern abhalten kann, fehlen auch diese Einnahmen.

Auch darf man dann die Zusatzkosten für Schützenhausmieten und erhöhte Fahrtkosten nicht vergessen. Auch mancher Werbepartner wird seinen Beitrag reduzieren oder einstellen.

Corona stellt einiges auf dem Kopf, aber die Gesundheit sollte doch im Vordergrund stehen.

 

 

Foto: v. l.  Seybold Laura, Eder Richard, Schnaidt Rebecca,  Brückmann Tina.

 

Habenicht Sissi, Grinzinger Markus