FSG-Titting

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1. Bayernligakampf in der neuen Saison

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Starke Andrea Staud musste sich mit 395 Ringen der Weltklasseschützin Daniela Peskova, die 399 Ringe erzielte, beugen.

- Sieg unter Niederlage zum Saisonauftakt -

Einen berechenbaren Saisonauftakt konnte das Tittinger Bayernligateam am vergangenen Samstag verbuchen. Im Mittelfränkischen Petersaurach wurde am Samstag in der Turnhalle geschossen, da am Sonntag hier die Regionalligawettkämpfe stattfanden. Das es eine sehr schwere Saison wird und man auch in der fünften Bayernligasaison mit lauter Tittinger Schützen bestehen will, zeigte sich schon bei der Setzliste, die vor dem ersten Wettkampf die Mannschaftsführer per Mail bekamen. Viele Mannschaften hatten sich durch Neuverpflichtungen verstärkt, so dass vielmals die Tagesform entscheiden wird. Der erste Wettkamp ging gegen den Aufsteiger der SSV Mitteleschenbach. Peter Wegrampf der auf Position fünf antrat und sehr schwer mit den ersten Schüssen zu kämpfen hatte, musste sich klar mit 377 zu 386 Ringen gegen Julia Klein geschlagen geben, die meisterlich mit 99 und 98 Ringen den Wettkampf begann. Florian Finsterer auf Pos. vier, war mit 386 Ringen immer auf der Siegerstraße, da sein Gegner Gerald Buckl, der einen Waffendefekt hatte, hier nur auf 377 Ringe kam. Theresa Forster in der Mittelpartie kam sehr schwer in die Gänge und so war nach zwei Serien schon klar, das Sie nicht mehr gewinnen konnte, da ihre 378 Ringe nicht gegen den konstant schießenden Julian Schönwald, der 386 Ringe erzielte nicht reichten. Daniela Paal schoss wie am Uhrwerk rasch 390 Ringe und überraschte mit Ihrer guten Leistung den Deutschen Meister Christian Heckl, der mit 381 Ringen, einen Rabenschwarzen Start in die neue Saison begann. Andrea Staud begann konstant mit zweimal 98 Ringen, musste dann in der 95 er Serie zwei Achter verkraften, und war dann rasch nach nochmaligen 98 Ringen mit einem Ergebnis von 389 vom Stand gegangen. Ihre Gegnerin schon nun Oberwasser zu bekommen, jedoch hielt Sie dne Nervendruck nicht stand und so waren bei MIchaela Klein viele Neuner in der Schlussserie, sodass Ihre 388 Ringe den Sieg für Andrea bescherten. So wurde die Partie gegen Mitteleschenbach knapp, jedoch klar mit drei zu zwei gewonnen.

Nach einer kurzen Pause galt es die Partie gegen den Topfavoriten der Dynamit Fürth II zu bestreiten. Nach 10 Schuss war die Lage nicht schlecht, doch dann wurde man vom Gegner förmlich "abgeschossen". Peter begann mit 91 Ringe seinen Wettkampf steigerte sich auf 378 Ringe, was natürlich für Sebastian Meixner der 389 Ringe erzielte keine Gefahr war. Florian konnte in der zweiten Serie mit vielen Achter nur 92 Ringe erzielen, so dass er seine Partie mit 383 zu 384 Ringen gegen Theresa Schwendtner verlor. Theresa Forster machte es im zweiten Durchgang mit 382 etwas besser, war jedoch gegen die Bayernkaderschützin auf Fürther Seite Jasmin Gebhard mit 391 Ringen deutlich unterlegen. Daniela Paal konnte in der zweite Partie nicht die starke Form vom ersten Wettkampf abrufen und musste sich mit 383 der 386 Ringen von Michael Gschwin beugen! In der Paarung eins life Andrea Staud zu Höchstform auf, den Sie hatte als Gegnerin die Weltklasseschützin Daniela Peskova aus Tschechien, die bei den letzten Olympischen Spielen den 9. Platz mit dem Luftgewehr belegte zu tun. Beide Schützinnen starteten mit vollen 100 Ringen, Andrea setzte 97 Ringe drauf, erhöhte das Tempo und nach nochmaligen 100 Ringen und abschließenden 98 Ringen, war Ihr Topresultat mit 395 Ringen auf der Anzeigetafel zu ersehen und konnte großen Applaus der zahlreichen Zuschauer ernten. Aber die international erfahrene Daniela Peskova schoss wie ein Uhrwerk Zehn um Zehn! Nach dreimal 100 Ringen und abschließenden 99 Ringen, ging Sie mit einer Weltklasse Leistung von 399 Ringen vom Stand, und konnte auch hier großen Applaus erfahren. Im Nachhinein betrachtet hätte man fast den Großen "Goliath Fürth" bezwingen können.