Bundesliga 29.11.2015

Donnerstag, den 03. Dezember 2015 um 12:31 Uhr Franzl
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Dramatik pur am Bundesligawochenende  der Tittinger Schützen.
1. Sieg der „Jungen Wilden“  ist gelungen.

Zum 4. Wettkampfwochenende ging es für die Tittinger Schützen in den Regierungsbezirk
Schwaben nach Vöhringen um hier auf Punktejagd zu gehen. Betreuer Richard Eder konnte
fast auf sein vollständiges Team zurück greifen , den es galt hier wichtige Punkte einzufahren
um aus dem Aufstiegsstrudel herauszukommen. Auch die Akteure waren bestens motiviert
und gingen selbstsicher an die Stände. In der Frühe ging es gegen den Tabellennachbarn der
HSG München 2, wo ein Sieg zum Klassenerhalt sehr wichtig wäre . So ging das Tittinger Team auf der
vorderen Position mit Rebecca Schnaidt ins Rennen, und bereits nach wenigen Minuten war klar,
dass Sie Ihrem Gegner weit überlegen war und so Ihre 393 (99-98-97-99) Ringe gegenüber der 383
des Münchners Johannes Früh zum klaren Sieg reichten..  In der zweiten Position  konnte Andrea
Staud 388 Ringe (97-97-96-98) in raschen Tempo erzielen, jedoch schoss Ihr Gegner der Österreicher
Thomas Kostenzer 390 Ringe und konnte den Sieg erringen. In der Mittelpaarung war Rebecca Urban
Immer etwas im Hintertreffen gegen den Münchner Landesschützenkönig Szyja Marcin.  Die
Raitenbucherin, die für Titting an den Ständen steht, beendete nach einer Pause mit besten 197
Ringen den Wettkampf und konnte knapp mit 390 (97-96-99-98) zu 388 Ringen gewinnen. Rupert
Bauernfeind startete mit 3 x 96 Ringen und legte zum Abschluss noch eine 100 er Serie drauf, was für
ihn 388 Ringe bedeuteten. Seine Gegnerin aus München Hannah Steffen kämpfte bis zum Schluss
und mit einer starken Abschlussserie von 99 Ringen erzielte Sie 389 Ringe, Somit Stand es nach
Paarungen Zwei zu Zwei und Ferdinand Rudingsdorfer hatte noch10 Schüsse zu absolvieren, wobei er
drei „Neuer“ schießen durfte. Sein Gegner Alexander Strasser hatte im schnellen Rhythmus bereits
389 Ringe vorgelegt. Es leuchtete zu Beginn der vierten Serie 2 mal der gelbe Punkt (eine Neun) auf,
danach Sieben mal die Zehn und dann wurde es mucksmäuschenstill in der vollbesetzten Turnhalle in
Vöhringen. Der letzte Schuss wurde eine Neun, so dass der Stechschuss entscheiden musste. Hier
konnte Rudingsdorfer den Druck nicht standhalten und musste sich im ersten Stechschuss beugen.
Somit hatte man äußerst knapp mit Drei zu wie verloren, jedoch mit 1948 Ringen ein
Mannschaftsergebnis erzielt wo man sehr gut überzeugen konnte. In der Nachmittagspartie ging
es gegen das Kemptner Team, die sich Ambitionen auf Aufstiegsplätze machen und in der
Vormittagsparte mit 1959 Ringen schon einen sehr guten Eindruck hinterließen.
Das Tittinger Team wurde vom Betreuer Richard Eder umgestellt. „ Es sind zur Zeit alle sehr gut und
auch belastbar“ und so wechselte er Rebecca Urban gegen Daniela Paal aus.
Ferdinand Rudingsdorfer schoss auch nachmittags einen  konstanten Wettkampf  und erreichte
Mit 390 (98-99-98-95) ein sehr gutes Ergebnis, jedoch war seine Gegnerin , die Schnellschützin
Katharina Rommel mit 395 Ringen an diesem Tag nicht zu schlagen.  Daniela Paal ging souverän in
den Wettkampf. Begann schnell mit  2 x 97 Ringen. Legte 98 hinterher und war mit einer raschen
Endserie von 97 Ringen und sehr guten  389 Ringen zügig mit Ihrem Wettkampf fertig. Ihre Gegnerin
Susanne Angeli, die vormittags noch 392 Ringe erzielt hatte, lies sich total beirren, verlor den Faden
und konnte auch dank Ihrer 100 er Abschlussserie noch 387 Ringe erzielen, was jedoch nicht für
Kempten reichte. Somit ging die Taktik des Tittinger Betreuers auf. Rupert Bauernfeind absolvierte
die Mittelpaarung und konnte seine sehr guten Trainingsergebnisse voll umsetzten. 393 Ringe
mit den Serien von 98-99-99-97 war sein Ergebnis, wo seine Gegnerin Monika Gottwald nie die
Chance hatte sich heranzutasten und somit  mit 388 Ringen Unterlag. Andrea Staud hatte es gegen
Kempten gegen den schweizerischen Nationalkaderschützen und Olympiakanditen  Christoph Dürr
Zu tun.  Ihr gelangen keine hohen Serien ( 97-95-95-96) so dass Ihr Wettkampfergebnis von 383
Ringen diesen , der 394 Ringe erzielte, nicht verunsicherten. So stand die Partie wieder Zwei zu Zwei
Unentschieden. Auf Position Eins war die Kemptner Nummer eins Simon Wölfl sehr schnell aber auch
sehr stark unterwegs, denn nach Wettkampfende leuchteten meisterliche  396 Ringe auf. Tittings
Nummer Eins Rebecca Schnaidt hatte zu diesem Zeitpunkt 100-98-98 Ringe erzielt. Somit musste Sie
100 Ringe erzielen um sich noch in den Stechschuss zu retten. Eine Zehn folgte der anderen, die
Zuschauer in der Halle waren aufs äußerste gespannt und als dann noch eine 100 er Abschlussserie
zu ersehen war, bekam die junge Schützin aus Siebenkreuzhof die für Titting Bundesliga schießt
tosenden Applaus.  Dann war Dramatik Pur angesagt, als beide Akteure zum Stechschuss antraten.
Nach rascher Zeit leuchtete bei Rebecca eine Zehn auf, und kurz darauf eine Neun beim Simon.
Die junge Schützin wurde somit dank besten Ergebnis die „Matchwinnerin“ des heutigen Tages.
Der Jubel im Tittinger Team war grenzenlos,. Es wurde der erste Bundesligasieg mit  1951 Ringen
geschafft, obwohl  der Gegner mit 1960 Ringen ein „Erstbundesligaergebnis“ vorweisen konnte.
„Die Mannschaft war heiß und man muss das Glück haben an den richtigen Positionen zu gewinnen“
War das Resüme von Richard Eder. Das Team braucht sich mit solchen Ergebnissen nicht vor
weiteren Aufgaben zu verstecken und so kann man getrost auf die Heimwettkämpfe hinarbeiten die
Am Sonntag den 13. Dezember im Tittinger Schützenhaus stattfinden. Hier trifft man auf das
Team aus Vöhringen und gegen Coburg 2. Jetzt ist der erste Schritt getan um aus dem Tabellenkeller
zu kommen, da in den noch ausstehenden vier Partien die Gegner auf gleicher Augenhöhe sind.