Bayernliga 14.12.2014

Samstag, den 20. Dezember 2014 um 13:11 Uhr Franzl
Drucken

Tittinger Bayernligaschützen mit Licht und Schatten

Beim vierten Bayernligasonntag der Gruppe Nord-West ging die Reise des Tittinger
Bayernligateams zum Gaunachbarn nach Höbing, wo Betreuer Richard Eder auf eine
vollzählige Mannschaft bauen konnte. Beim ersten Heimkampf der Höbinger Schützen in
Ihrem Schützenhaus konnte man vor dem Derby gegen Höbing große Nervosität fühlen.
Aufgrund der beengten Standverhältnisse war es für die Athleten nicht einfach im Schatten
der Zuschauer zu stehen. So standen im ersten Kampf gegen Höbing eine große Schar an
Zuschauern in Reichweite hintern den Schützen. Daniela Paal konnte mit konstanten Serien
384 Ringe auf die Scheiben bringen und war gegenüber Dominik Schmid (371 Ringe) bis
zum Schluss im Vorteil. Auch Ferdinand Rudingsdorfer konnte eine berechenbare Leistung
mit 385 Ringe abrufen und gewann gegen Christian Wehner der 378 Ringe erzielte. So waren
zwei Einzelpunkte unter Dach und Fach und Betreuer Richard Eder war guten Mutes hier
noch den dritten Sieg in der Partie zu erringen. Für Andrea Staud war dieser Sonntag
Vormittag das „Waterloo“, den mit 374 Ringen war Sie chancenlos gegen Michael
Emmerling der 385 Ringe auf seinem Monitor hatte. Eine äußerst spannende Partie
lieferten sich Carolin Fuchs und Susanne Peter, die die Höbingerin mit 388 zu 387 Ringen
gewann. Wiederum kam Rebecca Schnaidt auf Tittinger Seite schlecht aus den Startlöchern
und musste in den ersten Serien Federn lassen, so das Sie mit 386 gegenüber 390 Ringe von
Verena Schmid das Nachsehen hatte. „Wenn man auf den ersten drei Positionen kein
Ergebnis von 390 Ringen oder mehr hat, ist es in der Bayernliga unwahrscheinlich die
Siegpunkte zu ergattern, war das Resüme vom Betreuer Richard Eder“. Somit musste man
den Gastgebern zum Drei Zu Zwei Sieg gratulieren, obwohl man mehr Einzelringe hatte.

Nach der Mittagspause ging es gegen das Team aus Bergrheinfeld, die vormittags einen
Kantersieg gegen die Dynamit Fürth vollzogen haben. Aber nun gingen die Tittinger mit
Großer Anstrengung an ihre Aufgabe und nach gut einem Drittel der Wettkampfzeit zeigte
sich ein sicherer Sieg ab. Rupert Bauernfeind der die Pos. 5 Schoss, war mit 385 Ringen
klarer Sieger gegenüber der 369 Ringe seines Gegners, Auch Daniela Paal die auf Pos. Vier
Vorrückte konnte mit 387 Ringen knapp mit einem Ring Vorsprung gewinnen, wobei bei
Ihr die letzten beiden Schüsse jeweils eine „Zehn“ waren. Ferdinand Rudingsdorfer konnte
wie schon des öfteren in der Nachmittagspartie nicht sein Leistungsspektrum abrufen und
hatte mit 379 Ringe keine Chance zum Sieg. Carolin Fuchs konnte sich mit ihren 383 Ringen
ins Stechen retten, das Sie im ersten Schuss für sich und das Tittinger Team entscheiden
konnte. Die Position Eins die Rebecca Schnaidt innehatte, war eine hart umkämpfte Paarung,
den nach zwei Serien waren beide Schützen gleichauf. Schnaidt setzte sich jedoch in den
Mittelserien mit 2 x 99 Ringen ab und war mit 392 Ringen verdiente Siegerin.
Ein klarer Vier zu Eins Sieg mit 1926 war auf der Beamerleinwand zu erlesen.
Somit festigte das Tittinger Team ihren zweiten Tabellenplatz in der Liga Nord-West.
Nach der Weihnachtspause ist der nächste Wettkampftag am 25. Januar im Tittinger
Schützenhaus, wo es gegen den Tabellenführer aus Mittelfranken Petersaurach und dem Team
aus dem unterfränkischen Hausen geht.