FSG-Titting

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Bundesliga 15.10.2017

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Fulminanter Auftakt des Tittinger Luftgewehrteams in der 2. Bundesliga Süd.

Zwei Siege mit neuen Rekorden. Ferdinand Rudingsdorfer glänzte mit 397 Ringen.

 



Nach mehrwöchiger Vorbereitung und anstrengenden Vorbereitungskämpfen gegen Bundesligisten ist der Auftakt zur 2. Bundesliga in schwäbischen Großaittingen

großartig gelungen. Betreuer Richard Eder konnte auf seine Leistungsstarken Schützen zurückgreifen die sein Vertrauen bestens umsetzen konnten. So traf an diesem Sonntag der Neuzugang Marlene Pribitzer aus Österreich auf das Tittinger Team. Die 20-jährige Heeressoldatin und Nationalkaderschützin die schon auf vielen Internationalen Ebenen im Schießsport war, soll dem Jungen Tittinger Team Sicherheit und Stütze geben. Ebenso

war neben Ihren Können auch das Alter zur Verpflichtung ausschlaggebend. Doch Richard Eder verzichtete im ersten Wettkampf gegen Buch am Buchrain auf den

Jungen Neuzugang, den hier wäre Sie auf ihre österreichische Nationalkaderkollegin Marie-Theres Auer auf Pos. 1 getroffen, die in Diensten der Oberbayern steht. So stand auf Pos. 1 Rupert Bauernfeind der auf hohen Niveau schoss, jedoch in der dritten Serie etwas abfiel und mit 391 nicht ganz zufrieden wirkte. Seine Gegnerin, die österreichische Marie-Theres Auer glänzte hier mit 397 Ringen, so dass man hier keinen Punkt einfahren konnte. Auf Pos. 2 zeigte

sich Rebecca Urban in bester Manier, begann mit 100 Ringen musste sich aber mit zwei schwächeren Serien mit 390 Ringen begnügen und somit den Sieg Sophie Gerg mit 391 Ringe überlassen. In der Mittelpaarung konnte Rebecca Schnaidt bestens überzeugen, sie schoss mit 198 Ringen an und wahr mit 394 Ringen klar im Vorteil gegenüber Adrian Gartner der 385 Ringe erzielte.

Den Glanzpunkt zum Bundesligaauftakt setzte Ferdinand Rudingsdorfer mit 397 Ringen, wobei er zweimal Einhundert Ringe erzielte. Seine Gegnerin Franziska Rauch brach ein und ihre 380 Ringe waren kein Maßstab für den Tittinger an diesem Tag. Auch Souverän gewann Tina Brückmann auf der hinteren Position. Sie setzte konstante dreimal 97 Ringe auf die Scheiben und als der sichere Sieg in ihrer Partie feststand, erzielte sie noch in der Endserie 95 Ringe und gewann mit 386 zu 379 Ringen gegen Andrea Schrimpf. So hatte man mit 1958 Ringen sehr stabil aufgetrumpft und einen drei zu zwei Sieg gegen die Mitaufsteiger Buch am Buchrain eingefahren.

Diese sehr gute Leistung sorgte für sehr viel Selbstvertrauen, so dass man sich mit Sicherheit auf die Nachmittagspartie konzentrierte. Hier ging es gegen den Gastgeber und vorjährigen Bundesligisten aus Großaittingen. Richard Eder setzte auf eine andere Mannschaftskonstellation, da der Gegner auf Position eins und fünf sehr starke Leistungsschützen an den Stand brachte, doch die Taktik des Tittinger Betreuers ging auf und man erzielte mit 1963 Ringen einen neuen Gaurekord. In der Paarung fünf war nun für die Tittinger Farben Ferdinand Rudingsdorfer am Stand und dieser musste sich der stark auftrumpfenden Barbara Bleicher erwehren, doch mit seinen konstanten hohen Serien war sein Sieg mit 391 zu 388 ein wichtiger Punkt für das Tittinger Team. In der Paarung vier war Rebecca Schnaidt nach zwanzig Schuss gegen Elmar Beutmiller auf gleichen Nivea, jedoch schoss sie mit 199 Ringen aus, was ein weiterer Punkt mit 394 zu 388 Ringe bedeutete. Auf Pos. Drei vertrat Rebecca Urban die Tittinger Farben, setzte in zügigen Serien hohe Serien auf die Scheiben und war mit 391 Ringen sichere Siegerin gegenüber Mayer Dominik der 385 Ringe erzielte. Rupert Bauernfeind war nun in der Paarung zwei zu finden, trumpfte mit hohen Serien auf und überzeugte mit 392 Ringen. Ihre Gegnerin Melanie Pfeuffer war schon nach der ersten Serie geschlagen, konnte ihr Niveau nicht halten und erzielte 382 Ringe. Somit waren schon vier Siegpunkte auf der Tittinger Seite. Ihren ersten Einsatz hatte Marlene Pribitzer nun im Tittinger Team und als Gegner den mehrfachen amerikanischen Meister Wallizer Bryant als Gegner. Der Amerikaner legte 100 Ringe vor, Marlene schoss ebenfalls eine volle Serie. Der Amerikaner beschleunigte das Tempo und erzielte in der Folgeserie 99 Ringe, was die Tittingerin ebenfalls mit 99 Ringen ausglich. In der dritten Serie kam es nun zum Vorteil für den Großaittinger der 98 Ringe und dann rasch mit einer Klasseleistung noch 100 Ringe erzielte was für ihn ein Top-Ergebnis von 397 Ringe bedeuteten. Marlene zeigte ihr Kämpferherz und war mit 97 und 99 Ringen in den beiden letzten Serien auf hohen Niveau, jedoch reichte ihr Ergebnis von 395 nicht zum Sieg, was den Ehrenpunkt für Großaittingen bedeutete. So kannte man 1963 Ringe erlesen, was ein sehr gutes Ligaergebnis ist und man sich vor weiteren Aufgaben nicht fürchten muss. Dieser neue Gaurekord ist auch von der Ausgeglichenheit geprägt, da jeder der fünf Mannschaftsschützen über 390 Ringe erzielte.

So konnte man zufrieden die Heimfahrt antreten und wird sich auf das nächste Wettkampfwochenende vorbereiten, wo es am 29. Oktober im heimischen Tittinger Schützenhaus gegen Kempten und Unterstall auf Punktejagt geht.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. Oktober 2017 um 11:11 Uhr