Bayernliga.25.01.2015

Mittwoch, den 28. Januar 2015 um 18:33 Uhr Franzl
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Spitzensport und Hochspannung im Tittinger Schützenhaus Titting glänzte mit 1949 Ringen.

Am vergangenen Sonntag war die FSG Tittinger wieder Gastgeber in der Bayernliga
Nordwest als Ausrichter den 5. Wettkampftages. Die drei Gastmannschaften kamen aus
Hausen (Main-Spessart) sowie Fürth und Petersaurach aus Mittelfranken.
Im ersten Wettkampf mussten die Tittinger den gegen ungeschlagenen Spitzenreiter aus
Petersaurach antreten und so war es nicht verwunderlich, das dass Schützenhaus bis
zum letzten Platz belegt war. Tittings Betreuer Richard Eder stellte taktisch auf um die
mit Bundesligaschützen bestückte Mannschaft aus Petersaurach zu bezwingen. Der Plan ging
ganz knapp nicht auf. Dennoch absolvierte man mit 1941 ein passendes Mannschaftsergebnis
auf die Scheiben. Auf Pos. 5 schoss Rupert Bauernfeind und gewann dank eines sehr guten
Beginns seine Partie mit 387 (97-99-95-96) gegen 385 Ringe.. In der Paarung vier wo Daniela
Paal die Tittinger Farben vertrat, war Spannung bis zum letzten Schuss angesagt. Daniela
legte flott 389 (97-97-97-98) Ringe vor und konnte ihrer Kontrahentin in den letzten 13
Schuss noch zuschauen, ob eventuell noch ein Stechschuss in Frage kommen könnte.. Doch
Vanessa Gleißner schoss wie ein Uhrwerk 391 Ringe um diese Partie für die Mittelfranken
zu gewinnen. Carolin Fuchs die die Mittelpaarung schoss brachte mit 389 Ringen (96-98-
97-98) ein gutes und ausgeglichenes Ergebnis auf die Scheiben, so das ihr Gegner in den
letzten beiden Serien einbrach und mit 387 Ringen das Nachsehen hatte. Peter Wegrampf
der vormittags auf Position zwei schoss, konnte mit konstanten Serien 382 Ringen Erzielen,
jedoch war sein direkter Gegner, wie erwartet, mit 393 Ringen eine Klasse für sich. So stand
es 2 zu 2 nach 4 Partien. Tittings Position eins Rebecca Schnaidt legte sich mächtig ins Zeug
und brachte in ihrem gewohnten Rhythmus 394 (97-98-100-99) Ringe auf die Scheiben. Ihr
Gegner der frühere Europameister und Bundesligaschütze Sebastian Hahn zeigte hier seine
Klasse. Ihm gelangen sagenhafte 396 (98-98-100-100) Ringe, und die beiden
Akteure wurden für Ihre Tollen Leistungen mit viel Applaus belobigt. „So einen Kampf auf
Spitzenniveau kann man verlieren, die Ergebnisse haben gepasst, die Mannschaftseinstellung
war super“ war das Resüme von Richard Eder. Nachmittags war die Partie gegen den
unterfränkischen Verein Hausen angesagt, die mit Ihrer Österreichischen Spitzenschützin
Franziska Peer angereist waren, die in der Vormittagspartie 397 Ringe gegen Fürth erzielte.
Hier legte das Tittinger Team noch eine Leistungssteigerung drauf.

Richard Eder veränderte in der Nachmittagspartie die Tittinger Aufstellung und so Stand
in der Paarung Fünf Rebecca Urban für Titting am Stand. Mit einen starken Ausschießen
erreichte Sie 386 (96-96-95-99) Ringe und war klare Siegerin. Auf Pos. 4 rückte Rupert
Bauernfeind vor und war mit sehr guten 391 (97-99-97-98) nicht zu schlagen. Daniela Paal in
der Mittelpaarung konnte dank einer überragenden Schlussserie von 99 Ringen 385 (97-93-
96-99) Ringe erzielen und konnte einen Punkt gewinnen. Carolin Fuchs legte auf Position
Ein wahres Feuerwerk los, begann und endete mit vollen 100 Ringen , was für Sie 393
(100-95-98-100) Ringe bedeuteten und mit Ihren Saisonrekord einen weiteren Punkt für
Titting holte. Die Paarung eins bekleidete für Titting die junge Rebecca Schnaidt gegen die
internationale Spitzenschützin Franziska Peer aus Österreich. Peer begann mit vollen 100
Ringen, das Publikum kam aus dem staunen nicht mehr heraus. Schnaidt konterte mit 99
Ringen. In der zweiten Serie brachte die Österreicherin 98 Ringe auf die Scheiben, Schnaidt
sehr gute 99 Ringe, somit war Gleichstand angesagt. Schnaidt schoss rasch mit 99 und 97
Ringe aus und erzielte wieder 394 Ringe ( 99-99-99-97). Ihre Gegnerin Franziska Peer konnte
den Druck nicht standhalten und musste sich mit 392 Ringen geschlagen geben. Somit erzielte
man mit 1949 Ringen das beste Saisonergebnis und festigte damit den 2. Tabellenplatz in der
Bayernliga Nordwest. Am 8. Februar geht es ins unterfränkische Hausen, wo es wieder gilt
gegen Petersaurach und Hausen zu bestehen.